Leichtathletikstadion Duisburg

Margaretenstraße 20
47055 Duisburg
 
Die Duisburger Leichtathletikszene verlor durch den Bau der MSV-Arena als reines Fußballstadion die bis dahin einzige Duisburger Veranstaltungsstätte mit Kunststofflaufbahn, das Wedau-Stadion. Um dies zu kompensieren, wurde vom Rat der Stadt im Jahr 2005 ein Ausbau der leichtathletischen Anlagen und der Hochbauten auf der damaligen Bezirkssportanlage Wedau III beschlossen.

Der Bau eines zentralen städtischen Leichtathletikstadions konnte somit beginnen - und der Sportpark Duisburg erhielt dadurch letztlich ein weiteres Aushängeschild.
 
Mit einem Herstellungsaufwand von etwa 3,9 Mio. Euro wurde das Leichtathletikstadion Duisburg gebaut. Das Rasenspielfeld verfügt über eine Beregnungsanlage und ist auch für den Fußballsport nutzbar. Eine Vier-Mast-Trainingsbeleuchtung (Masthöhe 27 m) hat 120 Lux und spendet den Sportlern bei Bedarf Licht für ihre Trainingseinheiten. An den Masten wurden 20 Lautsprecherboxen befestigt, zusätzlich befinden sich unter dem Tribünendach zwölf Lautsprecherboxen. Großer Wert wurde darauf gelegt, die Anforderungen des Behindertensports zu erfüllen: Alle leichtathletischen Anlagen sind entsprechend behindertensportgerecht ausgebaut. Auch bei den Zuschauereinrichtungen und dem Umkleidegebäude wurde dieser Aspekt besonders gewürdigt.

Am 26. August 2007 wurde die neue zentrale Leichtathletikanlage Duisburgs schließlich im Rahmen eines Festakts und der Leichtathletikkreismeisterschaften des Nordrheins eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben. Mit dem neuen Stadion gibt es für die Leichtathleten wieder optimale Wettkampfbedingungen in Duisburg.

Im Duisburger Leichtathletikstadion haben seither unter anderem zahlreiche Westdeutsche Meisterschaften, Kreis- und Stadtmeisterschaften der Leichtathleten, Wettkämpfe der Ruhrolympiade sowie eine Etappe der IWAS-Serie, einer internationalen Wettkampfreihe der "International Wheelchair & Amputee Sports Federation", stattgefunden.