Energiemanagement

Das Energiemanagement für die Sportimmobilien ist bei DuisburgSport im Mai 2010 eingerichtet worden. Seitdem wird daran gearbeitet, die Energieverbräuche und damit auch den Kohlendioxidausstoß der Sportliegenschaften durch technische Optimierungen nachhaltig zu reduzieren. Darüber hinaus werden zahlreiche regionale und überregionale Klimaschutzprojekte durch das Energiemanagement betreut.

"European Energy Award" (eea)


Die Stadt Duisburg engagiert sich bereits seit Jahren im Umweltschutz:

So beschloss der Rat beispielsweise 2006 die Teilnahme der Stadt Duisburg an dem vom Land NRW geförderten Zertifizierungsverfahren "European Energy Award" (eea). Das Projekt startete 2007 und endete nach einer fast vierjährigen Laufzeit mit einer erfolgreichen Bestandsaufnahme der geleisteten Arbeiten und Maßnahmen (externes Audit) 2010.

Die Stadt Duisburg erfüllte damit die Voraussetzungen für die Auszeichnung mit dem "European Energy Award" in Silber. Der Rat beauftragte daraufhin im Oktober 2010 die Verwaltung mit der Fortsetzung des Zertifizierungsverfahrens. Ziel dieser Weiterführung ist die Auszeichnung mit dem "European Energy Award" in Gold. Die Fortsetzung des Zertifizierungsverfahrens startete schließlich im September 2011 und ist befristet bis zum 16. Mai 2014. Über eine anschließende dritte dreijährige Förderphase ist bis Jahresende 2013 zu entscheiden.

DuisburgSport hat sich im Rahmen der aktuellen, zweiten Förderphase vor allem durch eine Energieeffizienzmaßnahme hervorgetan - das neue Wärmespeicherungsverfahren des Hallenbads Toeppersee:

„Wärme auf Rädern“: Neues Wärmespeicherungsverfahren des Hallenbads Toeppersee schont die Umwelt und senkt Energiekosten

Nordrhein-Westfalens Klimaschutzminister Johannes Remmel informierte sich im Rahmen seiner "Initiative Zukunftsenergien NRW: Orte der Energiezukunft" am 20. Dezember 2012 in Duisburg-Rheinhausen über die intelligente Technologie der mobilen Wärme. Neben diversen Printmedien berichteten auch bereits der WDR und RTL über das Wärmespeicherungsverfahren des Hallenbads Toeppersee. Von der EnergieAgentur NRW wurde es als Projekt des Monats Januar 2013 ausgezeichnet.

"KliKer" - Klimakommunen in der Euregio Rhein-Waal

Die Stadt Duisburg nimmt bis zum 31. Dezember 2014 an dem grenzüberschreitenden Gemeinschaftsprojekt "Klimakommunen in der Euregio Rhein-Waal" ("KliKer") teil. Ziel des Projekts ist es, dass alle beteiligten Kommunen nach Ablauf der Projektzeit über eine sogenannte "Klimaschutzroadmap" verfügen, also ein vom jeweiligen Rat politisch beschlossenes Klimakonzept mit einer Bestandsanalyse und Zielen, sowie einem daraus resultierenden strukturierten Umsetzungsplan.

Neben Duisburg und Rheinberg, das zugleich Projektentwickler und gesamtprojektverantwortlich ist, beteiligen sich aus Deutschland die Gemeinde Alpen sowie die Städte Kleve und Neukirchen-Vluyn. Aus den Niederlanden kommen die Gemeinden und Städte Gennep, Lingewaard, Overbetuwe, Renkum, Rheden und Wijchen hinzu. Insgesamt werden durch die teilnehmenden Städte und Gemeinden somit etwa 850.000 Einwohner repräsentiert.

SCHWERPUNKT DES PROJEKTS: LED-BELEUCHTUNG IM SPORTPARK DUISBURG

Der Schwerpunkt des "KliKer"-Projekts besteht in Duisburg darin, die technische und wirtschaftliche Machbarkeit der Erneuerung einer Sportplatzbeleuchtung mit LED-Beleuchtungstechnik auf dem Gelände des Sportparks Duisburg zu prüfen.

Es handelt sich um einen Fußball-Kunstrasenplatz am Kalkweg 145, 47055 Duisburg. Der Sportplatz wird überwiegend zu Trainingszwecken genutzt. In der "dunklen Jahreszeit" wird der Sportplatz in den Abendstunden beleuchtet - von einer Trainingsbeleuchtungsanlage aus dem Jahr 1972. Die Anzahl der Beleuchtungsstunden schwankte in den letzten Jahren zwischen 97 Stunden (2010) und 212 Stunden (2007). Für die Berechnungen wurden 200 Betriebsstunden pro Jahr zugrunde gelegt.

Das technische Konzept sieht vor, die vorhandene Beleuchtung gegen eine Beleuchtung mit LED-Technologie zu ersetzen. Die Beleuchtungsstärke (Beleuchtungsklasse III) für Trainingszwecke soll dabei beibehalten werden.

"ÖKOPROFIT® Duisburg"

Kosten senken und die Umwelt entlasten - mit dem vom Land NRW geförderten Projekt "ÖKOPROFIT® Duisburg" unterstützt die Stadt Duisburg gemeinsam mit Kooperationspartnern Duisburger Unternehmen dabei, deren Betriebskosten zu senken und gleichzeitig die Umwelt zu entlasten. Auch DuisburgSport beteiligte sich an dem Projekt.

Ziel des Projektes war es, durch konkrete Maßnahmen Kosten im Bereich Wasser, Energie und Abfall zu senken, Rechtssicherheit zu vermitteln und diese Erfolge im Umweltschutz öffentlichkeitswirksam herauszustellen.